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    Das Eingewöhnungskonzept

Das A und O einer guten, und vertrauensvollen Betreuung ist die Eingewöhnungsphase. Sie sollte sehr behutsam und über einen längeren Zeitraum stattfinden, besonders, wenn die Kinder noch sehr klein sind. Bei mir bekommen die Kinder die Zeit, die sie brauchen, um sich an mich und die Familienmitglieder und auch an die Umgebung, den Trubel und die Tiere zu gewöhnen. Das bedeutet, erst, wenn das Kind signalisiert, dass es zu mir Vertrauen gefasst und eine Bindung aufgebaut hat, sich von der Mutter löst und mit mir spielt, wird eine kurze Abwesenheit der Mutter stattfinden. Das kann 4 Treffen lang dauern, oder auch länger. Bis dahin bleibt die Mutter immer anwesend und ist der rettende Anker für das Kind in dieser ungewohnten Situation.

Die ersten Tage ohne Mutter werden nur von kurzer Dauer sein, damit das Kind spürt, dass es auf jeden Fall wieder abgeholt wird. Beginnen kann man mit einer Viertelstunde und das dann nach und nach steigern.

Wie gesagt, richtet sich der Ablauf ganz nach dem persönlichen Bedarf des Kindes. Also planen Sie bitte genug Zeit ein für die Eingewöhnungsphase, sie ist die wichtigste Zeit für das Betreuungsverhältnis.

Je besser ein Kind vorbereitet ist, um so wohler wird es sich fühlen, und um so besser werden sich auch die Eltern fühlen, da ihnen die Abschiedstränen der Kleinen keine Sorgen machen werden.

 Schön ist es, wenn ich das Kind auch in seiner gewohnten Umgebung einmal beobachten kann. Dort spielen die Kinder erfahrungsgemäß freier, und ich kann mir von ihren Vorlieben schneller ein Bild machen. Je mehr ich über ihr Kind weiß, um so besser kann ich auf es eingehen, daher bekommen Sie als Eltern einen Fragebogen von mir, auf dem Sie alles vermerken können, was sie von ihrem Kind wissen, und was Ihnen wichtig ist.

Wer langsam ankommt, bleibt länger....

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